Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension: Die Messertänzerin

       
Titel: Die Messertänzerin

Autorin: Susanne Rauchhaus

Verlag: Ueberreuter

ISBN: 978-3-8000-5603-3

Seiten: 366

Gebundene Ausgabe






Inhalt:
Divya arbeitet als Dienerin in einer Mädchenschule. Sie wurde als Kind verkauft und gehört zu der untersten Kaste.
Nach einem versuchten Einbruch in die Schule und dem Mord an einer Dienerin, wird diese nun von Wächtern bewacht. Einer davon ist Tajan, der Divya beibringt, wie man kämpft. Von den Mädchen imitiert sie das Tanzen.
Als sie ein Attentat verüben soll, stellt sie sich gegen ihre Liebe zu Tajan und lernt ihre Vergangenheit kennen.


Meine Meinung:
Erstmal muss ich sagen, dass ich sehr geteilter Meinung bin, was das Cover angeht. Einerseits finde ich es unmöglich, dass es fast nur noch Cover gibt, die ein Frauengesicht ziert. Doch mir gefallen die Farbe und die Ornamente.
Vom Inhalt war ich positiv überrascht. Die ganze Geschichte spielt in einem Land, in denen die Gesellschaft in Kasten unterteilt ist (hat mich ein bisschen das Kastensystem des Hinduismus erinnert).
Divya, die Hauptperson, mochte ich nicht die ganze Zeit über. Ihre Gefühle gegenüber Tajan waren mir ein bisschen zu oberflächig. Ihre manchmal freche Art hat mir hingegen wieder gefallen.
Als sie sich dann gegen eine perfekte Zukunft als Ehefrau und für eine bessere Zukunft für ihr Volk entscheidet, wird sie mir sympathischer, da sie auch nicht so handelt, wie man es von ihr erwartet.
Tajan dagegen konnte ich nicht wirklich leiden. Seine Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Er wechselt sehr oft seine Meinung und ich hätte ihm nicht so schnell verziehen, wie es Divya getan hat.
Trotzdem fand ich die Handlung sehr interessant. Divya hat sich aufgelehnt und sich als Messertänzerin einen Ruf gemacht. Dies hat ihr geholfen den Menschen von Pandrea zu zeigen, wie ihr Herrscher wirklich ist.
Die Idee mit den Lichtern hat mir auch gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass in dieses Buch auch Fantasy miteinfließt.
Die Stadt konnte ich mir sehr gut vorstellen und die Autorin hat auch die Atmosphäre eingefangen.
An Spannung mangelt es bei der Geschichte auch nicht. Es kommen immer neue Tatsachen ans Licht, die ich als Leserin überhaupt nicht so erwartet habe.
Am Schluss dachte ich mir sogar, dass eine Fortsetzung auch ganz interessant wäre, da man ja erfährt, dass es außerhalb von Pandrea auch noch Städte geben kann und Divya auch gerne reisen möchte.


Fazit:
Ein schönes Buch über eine junge Frau, die sich gegen ihr Schicksal als Dienerin stellt und für ihr Volk kämpft. Die Liebe kommt dabei nicht zu kurz und auch Fantasy-Elemente fließen mit ein.
Falls es vielleicht doch mal eine Fortsetzung geben würde, würde ich mir die ganz sicher kaufen.


Bewertung:


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