Mittwoch, 5. September 2012

Rezension: Der Clan der Otori -
Der Ruf des Reihers

       
Titel: Der Clan der Otori -
Der Ruf des Reihers

Autorin: Lian Hearn

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3551581600

Seiten: 800

Gebundene Ausgabe




Inhalt:
Takeo und Kaede herrschen seit sechzehn Jahren über die Drei Länder.
Die Beiden haben drei Töchter: Shigeko, die Älteste, die das Erbe ihrer Eltern annehmen soll, Miki und Maya, die Zwillinge, die Takeos Fähigkeiten vom Stamm übernommen haben.
Doch es drohen Gefahren. Zum Ersten von Araii Zenke, der die Macht an sich reißen will und zum Zweiten vom Kaiser und seinem General Saga Hideki.

Meine Meinung:
Das Cover passt wieder zu den anderen Teilen, obwohl dieses Buch eher ein Zusatzteil ist.
Der Klappentext ist sehr wehmütig und lässt darauf schließen, dass der Frieden nicht gewahrt ist.
In diesem Teil sind Takeo und Kaede erwachsen und Eltern.
Kaede ist unglücklich, da sie Takeo keinen Sohn schenken kann. Doch er ist aufgrund der Prophezeiung, dass er nur von seinem Sohn getötet werden kann, sehr froh, dass Kaede keinen Sohn gebärt. Schließlich hat er einen Sohn, von dem seine Frau nichts weiß.
Ihre Tochter Shigeko bereitet sich darauf vor Schritt für Schritt die Macht über die Drei Länder zu übernehmen. Sie hat die beste Ausbildung genossen und handelt sehr beherrscht und überlegt.
Im Gegensatz dazu stehen ihre Schwestern Miki und Maya, die als Zwillinge geboren wurden und von der Gesellschaft gemieden werden. Sie besitzen die Stammesfähigkeiten und nutzen diese aus.
In diesem Teil passiert ziemlich viel.
Der Kaiser ist nicht damit zufrieden, dass Takeo über die Drei Länder herrscht und Araii Zenko will immer noch seinen Vater rächen.
Außerdem besteht auch noch die Gefahr von Takeos Sohn.
Dadurch, dass ziemlich viel passiert, gibt es nicht so viele detaillierte Beschreibungen der Umgebung und der Atmosphäre.
Trotzdem schafft es die Autorin die Atmosphäre immer gut rüberzubringen.
Es ist aber eine Umstellung, da in diesem Teil alles aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt wird und nicht mehr aus der Ich-Perspektive von Takeo.
„Der Ruf des Reihers“ ist komplett abgeschlossen und lässt keine offenen Stellen mehr für eine Fortsetzung.

Fazit:
Lian Hearn versetzt den Leser noch ein weiteres Mal in ihre japanisch angehauchte Welt und erzählt die Geschichte von Takeos und Kaedes Zukunft und ihren Kindern.
Das Buch ist noch einmal ein schöner Abschluss der Geschichte und für alle, die nach dem eigentlichen Schluss („Der Glanz des Mondes“) noch nicht genug haben.

Bewertung:


Reiheninformation:
Vorgeschichte - Die Weite des Himmels
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen