Samstag, 4. August 2012

Rezension: Der Clan der Otori -
Die Weite des Himmels

       
Titel: Der Clan der Otori -
Die Weite des Himmels

Autorin: Lian Hearn

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3551581716

749

Gebundene Ausgabe




Inhalt:
Die Weite des Himmels ist zwar als letzter Teil erschienen, aber die Vorgeschichte der ganzen Reihe.
Der junge Shigeru, der seine ganze Kindheit darauf vorbereitet wird, eines Tages der Clanführer der Otori zu werden, erkennt als einer der Ersten, das eine große Gefahr von dem angrenzenden Clan der Tohan und dem Clanführer Iida Sadamu ausgeht.
Shigeru lernt die Gefahren des Krieges und der Liebe kennen und erleidet schmerzliche Verluste. Noch dazu muss er seine Rolle als Erbe des Clans der Otori aufgeben.
Doch er ist geduldig und wartet darauf, sich zu rächen…

Meine Meinung:
Die Clan der Otori Reihe habe ich mit ungefähr 13 gelesen und sie hat mich sofort verzaubert.
„Die Weite des Himmels“ wurde aber erst später veröffentlicht und deswegen habe ich das Buch erst jetzt das erste Mal gelesen. Und es hat mich nicht enttäuscht.
Meiner Meinung nach, ist das Cover von „Die Weite des Himmels“ das schönste von allen fünf Teilen. Es ist sehr anmutig, aber durch das Schwert im Vordergrund erkennt man sofort, dass es sich hier um eine Geschichte handelt, in der es auch um Krieg und Gewalt geht.
Der Klappentext ist ein Auszug aus der Geschichte und man bekommt damit sofort einen Einblick in den Schreibstil der Autorin.
„Die Weite des Himmels“ erzählt die Geschichte von Otori Shigeru und hat mir viele Informationen gegeben, die ich damals beim Lesen der Reihe nicht gewusst habe. Bei den weiteren Teilen habe ich somit Zusammenhänge gesehen, die ich vorher nicht verstanden habe.
Durch die Namen der Personen und das Cover bemerkt man sehr schnell, dass das Buch japanisch angehaucht ist. Auch die Gebräuche und Feste sind an der Kultur Japans angelehnt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da ich Japan sehr interessant finde.
Der Schreibstil der Autorin ist total harmonisch und ich war sofort in der Geschichte gefesselt. Das Buch hat zwar 700 Seiten, aber es liest sich sehr schnell. Lian Hearn versteht es sehr gut die Umgebung und die Atmosphäre rüberzubringen. Ich konnte mir alle Personen vor meinem geistigen Auge vorstellen und das hat mir die Figuren auch sehr nahe gebracht.
Sie erschafft eine Welt, die von Kriegern beherrscht wird und in der es viele Intrigen und Verrat gibt. Es ist eine komplexe Geschichte, aber man verliert nicht den Überblick, obwohl es sehr viele Personen und ähnliche Namen gibt.
Das Ende von „Die Weite des Himmels“ und der Anfang von „Das Schwert in der Stille“ überschneiden sich etwas. Da es aber zuerst aus der Sicht von Shigeru und dann aus Takeo’s Sicht beschrieben wird, ist das nicht weiter schlimm.

Fazit:
Meine Erinnerung an die Bücher hat mich nicht getäuscht und ich bereue es nicht, mir die Bücher gekauft zu haben. Sieben Jahre lang ging mir die Geschichte nicht aus dem Kopf und ich bin richtig in die Geschichte verliebt.
Ich kann einfach nur jedem empfehlen die Bücher zu lesen. Es geht zwar um Krieg und Machtkämpfe, trotzdem ist die Geschichte sehr tiefsinnig und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.

Bewertung:


Reiheninformation:
Vorgeschichte - Die Weite des Himmels
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers

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