Donnerstag, 16. August 2012

Rezension: Der Clan der Otori -
Der Pfad im Schnee

       
Titel: Der Clan der Otori -
Der Pfad im Schnee

Autorin: Lian Hearn

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3551581105

Seiten: 397

Gebundene Ausgabe




Inhalt:
Otori Shigeru und Iida Sadamu sind tot. Araii Daiichi hat das Chaos genutzt und die Macht über die drei Länder übernommen.
Takeo hat sich dem Stamm verpflichtet und muss Kaede zurücklassen.
Diese ist nun die Erbin von Maruyama und Shirakawa und möchte ihr Erbe auch antreten. Doch niemand darf wissen, dass sie Takeos Kind unter ihrem Herzen trägt.
Während sie versucht, ihre Machtansprüche durchzusetzen, kann sich Takeo dem Gehorsam des Stammes nicht unterordnen und flieht.
Im eisigen Winter schlägt er sich durch die Berge, immer verfolgt von Stammesangehörigen, die ihn töten wollen.

Meine Meinung:
Das Cover von „Der Pfad im Schnee“ gefällt mir, nach „Die Weite des Himmels“, am besten, da es perfekt zu der Geschichte passt. Das Blau und der Schnee weisen auf einen großen Teil der Handlung hin. Auch der Klappentext, wieder ein Ausschnitt aus dem Buch, ist aus diesem Abschnitt entnommen. Der Titel rundet dies perfekt ab.
Im zweiten Teil geht die Geschichte aus „Das Schwert in der Stille“ nahtlos weiter. Die Geschichte wird dieses Mal nicht nur aus der Ich-Perspektive von Takeo, sondern auch sehr aus der Sicht von Kaede erzählt, da die beiden jetzt getrennt sind.
Kaede, die jahrelang als Geisel gelebt hat, muss nun die Macht über zwei Clans übernehmen und sich in der Welt der Männer durchsetzen. Ihre Schönheit hilft ihr dabei sehr. Doch sie sehnt sich immer noch nach Takeo und lässt sich zu sehr von ihrer Leidenschaft lenken.
Takeo, der nun dem Stamm angehört, muss Gehorsam lernen und wird nicht sehr gut behandelt. Eine Affäre in dieser Zeit wird ihm in den weiteren Büchern zum großen Verhängnis.
Man muss die Geschichte sehr aufmerksam lesen, um die vielen Personen, die in der Geschichte vorkommen, auseinander zuhalten und sie richtig zuordnen zu können. Die japanischen Namen machen dies etwas schwer.
Der Schreibstil ist wie in den vorherigen Teilen einfach nur großartig. Sehr schön ist auch die perfekte Aufteilung in die Kapitel. Sie sind nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Für mich ist das immer wichtig, da ich oft unterwegs lese und dann auch mal schnell aufhören muss. Dann wären extrem lange Kapitel nicht so optimal.
Außerdem befindet sich am Anfang des Buches eine Karte der drei Länder. So kann man immer die Wege der Personen sehr gut verfolgen und sich einen Überblick verschaffen. Ich konnte mich in die Hauptpersonen Kaede und Takeo gut hineinfühlen und habe sie auch schon sehr lieb gewonnen.
Genauso wie viele andere Personen, die eine große Rolle spielen.

Fazit:
Im zweiten Teil gibt es zwar nicht so viele Geschehnisse wie im ersten, aber die Entwicklung der Personen steht hier viel mehr im Hintergrund.
Es gibt viele Schicksalsschläge und die Personen werden reifer und lernen aus ihren Fehlern.
Da von der Autorin eigentlich nur drei Teile geplant wurden, weiß man, dass der dritte Teil „Der Glanz des Mondes“ der Höhepunkt der Hauptgeschichte ist und auf diesen habe ich die ganze Zeit hingefiebert.

Bewertung:


Bewertung:
Vorgeschichte - Die Weite des Himmels
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers

Kommentare:

  1. Hallo :)

    Vielen Dank, dass ihr bei mir Leser geworden seid und für die liebe Nachricht! Das freut mich total^^

    Ich habe mir daraufhin natürlich gleich euren Blog angeschaut und bin sofort Leser geworden! Ich finde euer Bewertungssystem total süß *_*

    Liebe Grüße
    Maura

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    1. Danke, dass du Leserin geworden bist und schön, dass dir unser Bewertungssystem gefällt :)

      Liebe Grüße
      Lyiane

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  2. Schau mal hier:

    http://leserattenloch.blogspot.co.at/2012/08/news-ich-habe-meinen-2-award-bekommen.html

    Ich habe dir einen Award verliehen!

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