Montag, 27. August 2012

Rezension: Der Clan der Otori -
Der Glanz des Mondes

       
Titel: Der Clan der Otori -
Der Glanz des Mondes

Autorin: Lian Hearn

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3551581112

Seiten: 496

Gebundene Ausgabe




Inhalt:
Heimlich haben Takeo und Kaede geheiratet und wollen nun gemeinsam über die Clans Shirakawa und Maruyama herrschen.
Doch die Otorilords rüsten zum Kampf gegen Takeo und auch Araii Daiichi ist ihm nicht wohlgesonnen. Mit einer kleinen unerfahrenen Armee zieht er in die Schlacht.
Wird sich die Prophezeiung, dass Takeo über die Drei Länder herrschen wird und Frieden bringt, erfüllen?

Meine Meinung:
„Der Glanz des Mondes“ ist der eigentlich letzte Teil der Reihe.
Auf dem Cover sieht man sehr gut, dass es in diesem Teil hauptsächlich um Gewalt und Krieg geht.
Der Klappentext wiederholt zum Teil noch einmal die Prophezeiung, die Takeo von einer alten Prophetin geweissagt wurde.
In diesem Teil passiert ziemlich viel. Takeo reist mit seiner Armee, um seine Ansprüche geltend zu machen. Am Anfang sieht noch alles ziemlich gut aus, doch dann wendet sich das Blatt. Kaede wird mit ihren Schwestern, die als Geisel gehalten werden, erpresst und dann selber als Geisel von Lord Fujiwara gehalten.
Alles und jeder scheint gegen die Beiden zu sein, doch am Ende wendet sich nach einer großen Schlacht doch noch alles zum Guten.
Die Hauptpersonen Takeo und Kaede verhalten sich sehr erwachsen. Man bedenkt während dem Lesen gar nicht mehr, dass die Beiden noch unter 20 sind.
Sie haben einen sehr ausgereiften Charakter, obwohl sie sich immer noch viel zu sehr von ihrer Leidenschaft zueinander lenken lassen.
Die schönen Beschreibungen der Gegend und der Atmosphäre fehlen leider in diesem Teil, da er doch ziemlich mit Handlung voll gestopft ist.
Die Atmosphäre ist sehr düster und auch ziemlich brutal, was ich von den vorherigen Büchern nicht so gewohnt war.
Trotzdem habe ich das Buch sehr schnell verschlungen, weil ich einfach wissen wollte, wie es denn nun ausgeht.
Im Epilog gibt es von Takeo noch eine Zusammenfassung, wie es nach den Ereignissen weitergegangen ist.

Fazit:
Wenn man die zwei vorherigen Teile gelesen hat, muss man dieses Buch einfach auch lesen.
Es ist alles in allem ein gelungener Abschluss der Hauptgeschichte um Kaede und Takeo.

Bewertung:


Reiheninformation:
Vorgeschichte - Die Weite des Himmels
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers

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