Samstag, 11. August 2012

Rezension: Der Clan der Otori -
Das Schwert in der Stille

       
Titel: Der Clan der Otori -
Das Schwert in der Stille

Autorin: Lian Hearn

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3551581068

Seiten: 373

Gebundene Ausgabe




Inhalt:
Takeo ist einer der Verborgenen, die von den Tohan verfolgt werden, da sie einen anderen Glauben haben. Er lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf.
Eines Tages kommen Krieger und bringen alle um und zünden das Dorf an. Takeo ist der Einzige, der überlebt und ist schuld daran, dass der Clanführer Iida Sadamu vom Pferd fällt.
Von drei Kriegern wird er verfolgt. Doch plötzlich steht ein Krieger vor ihm und beschützt ihn. Damit verbindet sich sein Leben mit dem von Otori Shigeru, der ihn adoptieren möchte.
Doch Takeo gehört auch zum Stamm und hat erstaunliche Fähigkeiten.
Dadurch gerät er in die Welt der Intrigen der Clans der drei Länder.

Meine Meinung:
„Das Schwert in der Stille“ ist der eigentliche erste Teil der Reihe.
Zum Großteil wird die Geschichte ab jetzt aus der Ich-Perspektive von Takeo erzählt. Nur manchmal kommt es vor, dass die Autorin in die dritte Person wechselt, wenn es um andere Protagonisten geht.
Alle Cover der Reihe haben dasselbe Schwert im Mittelpunkt, so dass man sofort erkennt, dass die Bücher zusammengehören. Auch der japanische Touch kommt wieder gut rüber.
Auch dieses Mal ist der Klappentext wieder ein Auszug aus dem Buch und passt perfekt zu der Handlung.
Takeo wird in diesem Teil von einem Verborgenen zum Adoptivsohn von einem Otorilord. Er macht eine extrem große Wandlung durch, lässt sich aber sehr von seiner Leidenschaft lenken, was ihm in den weiteren Teilen in große Schwierigkeiten bringt. Außerdem lernt man in diesem Buch auch Kaede kennen. Von Anfang an merkt man, dass sie noch eine sehr große Rolle spielen wird.
Es ist eine ziemliche Umstellung, dass nun die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, aber nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt. So bekommt man die Gedanken und Gefühle von Takeo aber viel intensiver mit.
Wenn man „Die Weite des Himmels“ schon vor „Das Schwert in der Stille“ gelesen hat, weiß man vor Takeo schon, welche große Aufgabe vor ihm liegt.
Doch man muss „Die Weite des Himmels“ nicht unbedingt vorher gelesen haben.
Die Atmosphäre und die Umgebung werden wieder sehr gut beschrieben, obwohl mir aufgefallen ist, dass die Personen vom Aussehen her fast überhaupt nicht geschildert werden.
Aber das Handeln steht auch viel mehr im Vordergrund.

Fazit:
Ich kann auch dieses Buch nur wieder total loben. Es ist total stimmig und spannend. Am Ende passiert ziemlich viel und man möchte einfach nur weiterlesen.
In diesem Teil beginnt eine Liebesgeschichte, die sehr viel durchmachen muss und sehr leidet, aber ganz am Ende vielleicht doch ein Happy End erlebt.

Bewertung:


Reiheninformation:
Vorgeschichte - Die Weite des Himmels
1. Das Schwert in der Stille
2. Der Pfad im Schnee
3. Der Glanz des Mondes
4. Der Ruf des Reihers

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