Sonntag, 29. Juli 2012

Rezension: Jackpot - Wer träumt, verliert

       
Titel: Jackpot - Wer träumt, verliert

Autor: Stephan Knösel

Verlag: Beltz & Gelberg

ISBN: 978-3407811134

267 Seiten

Taschenbuch




Inhalt:
Phil und Chris sind auf sich alleine gestellt und stehen auch bald auf der Straße.
Doch da wird Chris Zeuge eines Autounfalls. Im Kofferraum liegen ein Mädchen und eine Tasche mit vier Millionen Euro. Jackpot! Chris nimmt das Geld an sich. Aber bald sind ihnen nicht nur die Polizei am Hals, sondern auch eine Gruppe Vorstadtschläger und der Fahrer des Autos, der das Geld gestohlen hat, der alles tun würde um wieder an das Geld zu gelangen. Sogar töten…

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir nicht wirklich und in einer Buchhandlung würde ich das Buch höchstwahrscheinlich links liegen lassen. Vor allem, da es ein Jugendbuch ist. Nicht unbedingt mein Genre! Aber der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte. Nicht nur für Jugendliche.
Die Geschichte fängt eigentlich ziemlich bald mit dem eigentlichen Geschehen an: nämlich dem Autounfall. Das Buch ist in vier Tage eingeteilt, an denen die Handlung spielt. Alles passiert um die Weihnachtszeit in München.
Die Personen werden nicht erst lange vorgestellt, sondern ihre Art erkennt man an ihren Handlungen.
Chris ist zwar der kleinere Bruder, aber derjenige, der das Geld findet und es mit viel Verschlagenheit verteidigt.
Phil unterliegt sehr schnell dem Bann von Sabrina und verliebt sich in sie. Dadurch fällt er falsche Entscheidungen und bringt sich und seinen Bruder in große Gefahr.
Sabrina war diejenige, die mir das ganze Buch über am unsympathischsten war.
Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen ausgelesen. Das spricht sehr für den Schreibstil des Autors. Es war wirklich ziemlich flüssig zu lesen. Stephan Knösel hat am Ende von Abschnitten immer sehr spannende Cliffhanger eingebaut, die die sowieso schon spannenden Situationen noch spannender gemacht haben.
Trotzdem war es am Anfang sehr schwer für mich, mich an ein Jugendbuch und den dazugehörigen Schreibstil zu gewöhnen, da ich ja normalerweise überwiegend Fantasy lese.
Auch der plötzliche und häufige Perspektivenwechsel der Personen machte mir vorerst Schwierigkeiten und ich musste mache Sätze doppelt lesen, was den Lesefluss ein bisschen beeinträchtig hat.
Das Ende war dann doch ziemlich spannend. Obwohl ich mir für die beiden Brüder ein besseres Ende erhofft hätte.

Fazit:
Wie schon geschrieben, lese ich ja eigentlich keine Jugendbücher. Trotzdem fand ich „Jackpot“ ziemlich gut und spannend geschrieben.
Jeder würde sich sicher darüber freuen, wenn er vier Millionen Euro einfach so „finden“ würde und die Reaktion der Brüder war für mich nachvollziehbar. Leider waren doch ein paar Zufälle zu viel in dem Buch, was für mich dann nicht mehr so 100% realistisch war.

Bewertung:


Außerdem möchte ich noch LovelyBooks und dem Beltz & Gelberg Verlag dafür danken, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte und das Buch zugeschickt bekommen habe!

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