Sonntag, 21. August 2016

Warum ich öfter auf Buchflohmärkte gehen sollte

Liebe Leser,

vor zwei Wochen war ich auf einem Buchflohmarkt in Linz. Das war erst der zweite in meinem Leben, den ich besucht habe. Dabei habe ich wieder gemerkt, dass ich das viel öfter machen sollte.

Meine Liebe zur phantastischen Literatur wurde schon bald geweckt. Wie sollte es in meiner Generation auch anders sein, natürlich mit Harry Potter im Volksschulalter.
Doch die Leidenschaft wurde erst ab der Hauptschule so richtig entfacht. Dies habe ich meiner Deutschlehrerin zu verdanken, die nebenbei auch noch die Schulbibliothek betreute. Ihr war es sehr wichtig unsere Liebe zu den Büchern zu wecken. Mit wöchentlichen Lesestunden in der Bibliothek und Autorenlesungen ist ihr das auch perfekt gelungen.
Mich hat es von Anfang an zu den Jugendfantasy-Büchern gezogen, obwohl ich im Laufe der vier Jahre auch andere Genres kennen gelernt habe: Jugendprobleme, historische Romane, Liebesromane usw.
Meine Lehrerin hat uns auch immer in ihre zukünftigen Bucheinkäufe einbezogen und uns gefragt, was wir denn gerne als nächstes lesen wollen. Die Antwort von einer Freundin und mir war immer: mehr Fantasy. Und sie hatte stets den perfekten Riecher für perfekte Bücher.
In diesen vier Jahren bin ich in so viele verschiedene Welten abgetaucht und habe so viele tolle Bücher entdeckt. Da ich damals die Bücher richtig verschlungen habe, weiß ich natürlich nicht mehr von allen die Titeln, was ich sehr schade finde.


Und genau hier kommen nun die Flohmärkte ins Spiel.
Denn schon auf dem ersten, den ich vor Jahren besucht habe, entdeckte ich den ersten Teil einer Trilogie wieder, die ich damals geliebt habe. Die Folgebände sind dann auch gleich gebraucht bei mir eingezogen.
Bei dem Flohmarkt vor zwei Wochen, der von einer Buchhandlung veranstaltet wurde, die sowieso nur gebrauchte Bücher verkauft und der ich auf jeden Fall auch mal so einen Besuch abstatten werde, habe ich erneut den ersten Teil einer Reihe wiedergefunden, die ich damals gerne gelesen habe.

Somit entdecke ich die Schätze meiner Jugend wieder, die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Sobald ich bekannte Cover in einer Kiste erblicke, schlägt mein Herz höher und ich freue mich riesig, wieder ein liebgewordenes Buch zu finden.
Mein Wunsch wäre es ja, dass ich meinen Kindern die Bücher zum Lesen geben kann und sie genauso fasziniert davon sind, wie ich es früher war.

Natürlich gibt es bei Flohmarktbüchern auch einen Nachteil: die Qualität.
Ich persönlich bin bei meinen eigenen Büchern ziemlich penibel. Man muss sich bei gebrauchten Büchern halt darauf einlassen, dass diese nun mal Leserillen oder Eselsohren haben. Solange sie aber keinen Wasserschaden und nicht aus einem Raucherhaushalt stammen, nehme ich das in Kauf. Im Gegenzug bekomme ich schließlich meine schönen Leseerinnerungen zurück.

Und genau aus diesem Grund werde ich in Zukunft öfter Flohmärkte besuchen, um alte und neue Schätze zu entdecken :)

Montag, 15. August 2016

10 Pfotenabdrücke von Ela Feyh



Hallo ihr Lieben!

Hier nun endlich das zweite Autoreninterview. Dieses Mal mit der lieben Ela Feyh, deren Nephylen-Reihe ich euch nur ans Herz legen kann.
Ich freue mich sehr, euch die Autorin jetzt näher vorzustellen.

  1. Stell dich doch bitte meinen Lesern kurz vor.


    © Ela Feyh

    Kurz passt nicht so recht in mein Vokabular. Das hast du sicherlich bei Seelenaura bemerkt ;)
    Ich versuch es dennoch einmal, aber sei bitte nicht enttäuscht, wenn ich es etwas übertreibe ...
    Ich bin eine durchgeknallte schreibverrückte Kräuterhexe, zähle zu den Kaffeeverabscheuern (Tee an die Macht!), würde am liebsten in einer Almhütte in den Alpen leben, umgeben von einer Herde Ziegen (da sich mir bisher aber nicht die Möglichkeit geboten hat, lebe ich so biologisch wie möglich), Königsbergerklopse sind meine Lieblingsspeise und ich habe den Zucker überwunden!! Hehe!! Ich kann jetzt also auch ohne Schoki, Kekse oder Kuchen schreiben. Stattdessen gibt’s Studentenfutter, Obst und Käse :P
    Ich hoffe der Einblick ist nicht zu lang geworden ;)


  2. Ist dir der Austausch mit Bloggern und Lesern wichtig? Gehst du selbst auch auf Blogger zu bezüglich Aktionen wie Blogtouren oder ähnliches?
    Sogar sehr wichtig. Nur durch sie bekommen Autoren ihr Feedback, um sich zu verbessern. Außerdem kommuniziere ich gerne mit den Menschen, weshalb ich den Kontakt aktiv suche – egal, ob zu Lesern oder Bloggern.

  3. Wie sieht bei dir ein üblicher Tag aus? Hast du bestimmte Schreibzeiten?
    Einen typischen Tag gibt es bei mir kaum, da ich freiberuflich arbeite und flexibel agieren muss. Aber ich versuche die Morgen und Abendstunden immer zum Schreiben freizuhalten. Klappt nicht immer, aber sehr häufig.

  4. Wo schreibst du am liebsten? Hast du spezielle Schreiborte?
    Eindeutig auf meinem Sofa!! Da habe ich genügend Platz mein Zettelchaos auszubreiten. An einem Schreibtisch kann ich leider nicht lange schreiben. Ich muss meine Beine immer irgendwo drauf abstellen oder sitze mich in den Schneidersitz, und da sind mir Tischbeine und -platte im Weg ;-)

  5. Deine bisherigen Bücher sind dem Genre der phantastischen Literatur zuzuschreiben. Was gefällt dir an diesem Genre so gut? Hast du auch mal vor, dich in andere Gefilde zu begeben und evtl. einen Liebesroman zu schreiben?
    Ich liebe es in fremde Welten entführt zu werden, mich fallen zu lassen und mit Dingen zu umgeben, die es bei uns so nicht geben kann. Ich kann dann einfach am besten Abschalten und den Alltag hinter mir lassen =) Und da ich eine seeeeeehr rege Fantasie habe, bleibt mir ja fast nichts anderes übrig, als Fantasy zu schreiben. ^^
    Und Liebesromane schreibe ich ja – nur halt gemischt mit Fantasy ;-)
    Ich bin jedoch schon am Plotten eines eher humoristischen Werkes, in dem Fantasy keine Rolle spielt.

  6. Liest du dir Rezensionen zu deinen Büchern durch? Wie gehst du mit negativen Rückmeldungen um?
    Ja, das mache ich. Ich kann jedoch nicht sagen, wie ich mit negativen Kritiken umgehen soll, da die wenigen, die ich bisher bekommen habe, für mich alle durchweg positiv waren.

  7. Deine „Sylnen-Reihe“ erscheint nun im Eisermann Verlag. Wo siehst du die Unterschiede zwischen Selfpublishing und Verlagsautoren? Willst du deinen weiteren Weg als Selfpublisherin bestreiten oder doch lieber bei einem Verlag?
    So viele Unterschiede gibt es da eigentlich gar nicht =)
    Das Buch muss ich ja immer noch schreiben und auch überarbeiten. Allerdings fällt endlich die lästige Korrektur und der Buchsatz weg. Meine Cover werde ich auch künftig weiterhin gestalten, einfach, weil es mir unheimlich Spaß macht! Und auch an der Werbung werde ich mich beteiligen.
    Meine Nepyhlen-Reihe wird im Selfpublishing bleiben, aber mit meinen anderen noch unveröffentlichten Manuskripten wollte ich mich bei Verlagen bewerben. Ein Verlag nimmt einem doch einige Arbeit ab und die Zeit investiere ich lieber in meine Bücher oder Cover =)

  8. An was schreibst du derzeit? Vielleicht am dritten Band der Nephylen-Reihe, auf den ich sehnsüchtig warte? :D
    Oh ja! Die ersten Kapitel stehen bereits ;) Bis nächstes Jahr musst du dich aber noch gedulden ^^
    Ich kann ja leider nicht nur an einem Werk arbeiten, das finden meine Musen nicht so toll, weshalb ich zurzeit auch noch die Sylnen-Reihe weiterschreibe und bearbeite und noch an einem Jugendroman werkel.

  9. Liest du in deiner Freizeit selbst gerne? Wenn ja, welche 3 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
    Natürlich! Durchs Lesen bin ich im Grunde genommen zum Schreiben gekommen =)
    Meine absoluten Lieblingsbücher sind: Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers, Lockwood und die eiserne Maske von Jonathan Stroud und Blutspur von Kim Harrison (Also die gesamte Reihe ;) )
    Viel wichtiger wäre mir auf der Insel aber mein MP3-Player und Stift und Block ;) Ohne schreiben geht bei mir nix!

  10. Du hast Hunde und Katzen. Bist du eher ein Hundemensch (quirlig, aufgeschlossen, unruhig) oder ein Katzenmensch (ruhig, eigensinnig und Einzelgänger)?
    Entweder oder gibt es bei mir nicht. Ich bin ein Hybrid aus beidem. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und habe auch einen kleinen Stubentiger, wenn ich mehr Platz in der Wohnung hätte, würde ich mir aber auch sofort einen Hund zulegen!
    Die Liebe zu beiden Tierarten spiegelt sich auch in meinem Charakter wieder. Ich bin eine durchgeknallte Mischung aus ruhig und quirlig, aufgeschlossen und Einzelgänger. Verrückt zählt noch in der Aufzählung und manchmal ganz schön chaotisch ;)


Ich hoffe, ich konnte dir und deinen Lesern einen kleinen Einblick in mein Leben geben. An dieser Stelle möchte ich mich auch für dieses schöne Interview bedanken! Du hast wirklich tolle Fragen gestellt =)

Liebe Ela, auch ich bedanke mich bei dir für das tolle Interview! :)


Wenn ihr noch mehr von Ela erfahren wollt, besucht sie doch auf ihrer Facebookseite oder ihrer Homepage:
Homepage
Facebook
Amazon

Meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen der Nephylen-Reihe findet ihr übrigens hier:
-Feuerhelix
-Seelenaura

Freitag, 12. August 2016

Rezension: Adain Lit - Blutmagie



Titel: Adain Lit - Blutmagie

Autorin: E. M. Ascher

ASIN: B01BUPHE70

Seiten: 494

E-Book





Inhalt:
Eine uralte Kreatur erwacht in den Landen Adains und machtgierige Priester machen sich deren dunkle Magie zu eigen. Während die Bedrohung im Verborgenen wuchert, lernt der Elbenkrieger Eardin die Menschenfrau Adiad kennen. Doch nicht nur Adiads Volk ist gegen diese Liebe.
In einer Zeit des Aufruhrs und Krieges versuchen sie den Rufen ihrer Seele zu folgen. Das Schicksal wird sie auf erstaunliche Wege führen.

Es ist der Auftakt einer Saga über verzauberte Wälder und verschollene Völker, über Kriege und die tiefen Schatten der Seele, über Sehnsüchte und die zarten Berührungen des Lichtes.

Quelle: E. M. Ascher


Meine Meinung:
Das Buch hat mich aufgrund des Zusatzes „ein Elbenroman“ sofort angesprochen, da diese phantastischen Wesen meiner Meinung nach meist nur als Nebenfiguren in Geschichten Eingang finden.
Ich hatte zu Beginn ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und musste das Buch erstmal wieder weglegen. Ein erneuter Versuch hat mir dann aber gezeigt, dass die Geschichte nach einigen Seiten viel leichter zu lesen ist. Am Anfang werden die einzelnen Personen ausführlich beschrieben, was für mich eine ziemlich neue Art war, in eine Geschichte einzutauchen.
Leider kam bei mir auch sehr schnell der Vergleich mit der Handlung des Hobbits auf, was aber nur den ersten Teil der Geschichte betrifft.

Etwas irritierend war, dass es ab und zu einen allwissenden Erzähler gab und somit einige Kommentare, die auf die Zukunft verweisen, ansonsten begleitet der Leser aber die einzelnen Protagonisten in der 3. Personen. Dies hat mir ziemlich gut gefallen, da man somit nicht nur auf eine Person konzentriert war und dadurch auch Ereignisse verfolgen konnte, die in anderen Teilen des Landes stattfanden.

In Adain Lit – Blutmagie begegnen dem Leser ziemlich viele Figuren mit außergewöhnlichen Namen, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Auch dauerte es einige Zeit, bis ich alle auseinander halten konnte, da sich viele Namen auch ähneln.
Die Figuren haben zwar alle ihre eigenen Charaktereigenschaften, so dass ich sie, nachdem ich mir die Namen endlich merken konnte, unterscheiden konnte, trotzdem blieben sie etwas blass. Ich konnte nicht wirklich eine emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen.

Die Atmosphäre und Umgebung hingegen wurden sehr detailgetreu wiedergegeben. Die Autorin kann wirklich wunderschön bildhaft beschreiben. Vor allem Adain Lit, der Wald der Elben, wurde aus der Sicht der naturverbundenen Elben perfekt dargestellt.

Die Geschichte umfasst ca. 500 Seiten und es war teilweise ziemlich langatmig. Die spannenden Momente werden zu schnell abgehandelt, so dass kein richtiger Spannungsbogen aufkommt. Jedes Mal, wenn es zu einer Szenerie kommt, die wirklich nervenaufreibend und packend zu werden schien, war sie auch schon wieder vorbei.
Es wird ziemlich viel Handlung in diese 500 Seiten verpackt. Wenn die spannenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären, könnte dieses Buch sicher die doppelte oder dreifache Seitenanzahl haben.
Es gab einfach zu viele spannungsarme Abschnitte, die meinen Lesegenuss geschmälert haben. Ich habe auch ziemlich lange an dem Buch gelesen.

Weiterhin sind mir doch zahlreiche Flüchtigkeitsfehler und Wortwiederholungen aufgefallen. Ein weiterer Korrekturvorgang würde dem Buch sicher gut tun und diese Fehler beseitigen.


Fazit:
Adain Lit – Blutmagie beinhaltet eine Geschichte, die wirklich viel Potential hat.
Die Autorin hat wunderbare Ideen und die Grundgeschichte verspricht wirklich einen spannenden High-Fantasy Roman. Leider ist die Umsetzung nicht ganz ausgereift. Der Spannungsbogen fehlt so gut wie ganz und die Figuren bleiben zu blass.
Somit kann ich dem Buch nur 2, 5 Katzen geben.


Bewertung:


Vielen Dank an E. M. Ascher für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Sonntag, 31. Juli 2016

Neuzugänge im Juli

Schönen Sonntag, liebe Buchliebhaber!

Natürlich sind auch im Juli wieder einige Bücher bei mir eingezogen.
Dieses Mal hat es mich zu den Mängelexemplaren gezogen, bei denen ich immer sehr gerne stöbere und oft altbekanntes oder ganz neue Schätze entdecke.


Gleich Anfang des Monats habe ich Elfenmagie von Sabrina Qunaj auf einem Abverkaufstisch gefunden. Das Buch hatte ich schon mal öfter im Blick, vor allem, da die Autorin aus Österreich ist, aber es hat nie den Weg in mein Regal gefunden. Jetzt ist es aber eingezogen und ich bin schon sehr auf die fast 1000seitige Geschichte gespannt.


Gestern musste ich nach der Arbeit noch eine Stunde auf meinen Freund warten bis der Feierabend hatte. Und was macht man in einem Shoppingcenter, wenn man warten muss? Genau, man guckt in der Buchhandlung vorbei.
Gleich beim Eingang hat mich dann wieder der Tisch mit den Mängelexemplaren und der Hinweis "Nimm 4, zahl 3" magisch angezogen.
Leider waren die Bücher schon ziemlich aussortiert, somit war es gar nicht so leicht 4 passende Bücher zu finden.
Mit Wintermärchen von Mark Helprin ist ein Buch von meiner Wunschliste mitgewandert. Hat jemand von euch den Film dazu schon gesehen?
Die Rosenkriege - Sturmvogel ist ein Historienschmöker, der, wie ich gerade gesehen habe, der erste Teil einer Reihe ist.
Von Marc Levy wollte ich schon länger mal etwas lesen und da hat es ja gut gepasst, dass ich Die zwei Leben der Alice Pendelbury entdeckt habe.
Und natürlich musste auch ein Fantasy-Buch einziehen, und zwar Flügel aus Asche von Kaja Evert.




Wie ihr seht, ist eine ziemlich bunte Mischung zusammengekommen und ich freue mich auf jedes einzelne Buch.
Meine Drachenmond-Bestellung ist bei mir noch nicht eingetroffen. Eins der Bücher wird nämlich von der Autorin persönlich signiert und somit dauert es noch etwas, bis die Bücher bei mir eintrudeln. Da ich aber signierte Bücher über alles liebe, warte ich da sehr gerne etwas länger. :)

Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension: Seelenaura



Titel: Seelenaura

Autorin: Ela Feyh

ASIN: B01HC0WC5Q

Seiten: 473

E-Book





Seelenaura ist der zweite Teil der Nephylen-Reihe.

Inhalt:
Endlich hat Lucy ihre Hexenkräfte akzeptiert, aber sie bereiten ihr nichts als Ärger. Hexenjäger schicken regelmäßig Todesdrohungen und lauern ihr ständig auf. Selbst vor Aaron und ihren Freunden machen diese finsteren Menschen nicht halt. Als Lucy dann in einer dunklen Gasse angegriffen wird, kann sie sich nur mit Mühe und Not durch ihre Magie befreien.
Doch plötzlich machen sich ihre Kräfte selbstständig. Ihre bloße Aura verbrennt bereits unabsichtlich Zauber und dann sprengt sie auch noch beinahe die Küche in die Luft. Verzweifelt wendet sie sich an ihre sonst allwissende Tante, sie kann ihr diesmal jedoch nicht helfen.
Lucy wird in eine Spezial-Klinik überwiesen, aber diese erweist sich als das reinste Horrorkabinett …

Quelle: Ela Feyh


Meine Meinung:
Seelenaura schließt sich nahtlos an den ersten Band Feuerhelix an und ich hatte somit überhaupt keine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Die Geschehnisse aus der ersten Geschichte waren sofort wieder präsent und durch kleine Erinnerungsfetzen, die immer mal wieder eingestreut wurden, fiel mir das noch viel leichter.

In Seelenaura steckt Lucy ziemlich in der Klemme, denn zum einen lauern ihr ständig Menschen auf und zum anderen spielen ihre Hexenkräfte verrückt. Mithilfe ihrer Freunde versucht sie herauszufinden, was mit ihr los ist, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt und es scheint so, wie wenn jemand gar nicht will, dass Lucy wieder normal wird.

Aufgrund des einfachen, aber doch detaillierten Schreibstils flogen die Seiten nur so dahin. Die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und auch von den Personen hatte ich ein klares Bild im Kopf. Lucy ist eine sehr sympathische Hauptperson, obwohl ich sie manchmal aufgrund ihrer Naivität und ihrer Fähigkeit, sich ständig in schwierige Situation zu bringen, einfach nur schütteln wollte, damit sie mal etwas mehr Vernunft annimmt. Aber gerade das hat sie für mich zu einer authentischen Figur gemacht, mit der ich mitfühlen konnte.
Auch die anderen Personen sind vielschichtig charakterisiert und im zweiten Band lernt man sie noch viel besser kennen. Wie zum Beispiel Eva, die zwar ein bisschen grob scheint, aber doch ein gutes Herz hat oder Alina, die mit jedem mitfühlt und ihre Hilfe anbietet. Und nicht zu vergessen Aaron, der mich ja im ersten Band nicht so ganz von sich überzeugen konnte.

Da die Geschichte für mich ziemlich unvorhersehbar war, war auch die Spannung die ganze Zeit über erhalten. Es werden ziemlich viele neue Geheimnisse angedeutet, die leider in einem offenen Ende gipfeln, das in mir sofort den Wunsch nach dem nächsten Band geschürt hat.


Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Band der Nephylen-Reihe mit sehr authentischen und sympathischen Protagonisten, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind und einer unvorhersehbaren Geschichte, die mit vielen Wendungen eine konstante Spannung hält.
Lucy, die Hauptperson hat mich zwar manchmal etwas zur Weißglut getrieben, aber ich kann es trotzdem gar nicht erwarten, bis ein weiterer Band erscheint.


Bewertung:


Vielen lieben Dank an Ela Feyh für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Reiheninformation:
1. Feuerhelix
2. Seelenaura

Samstag, 16. Juli 2016

Katzengeflüster: Englische Bücher



Hallo, liebe Leser!

Ich überlege schon ziemlich lange, ob ich mich nicht mal an englische Bücher ran trauen soll. Zwar hatte ich insgesamt 9 Jahre in der Schule Englisch, aber seit meiner Matura habe ich abgesehen von ein paar Forschungstexten nichts mehr mit dieser Sprache am Hut. Da Englisch aber doch auch im Job wichtig ist und ich es sehr schade finde, wenn meine Sprachkenntnisse einfach so einschlafen, will ich sie doch etwas aufbessern.
Und mit was würde dies besser funktionieren als mit dem Lieblingshobby Lesen?

Die Frage, die sich mir dabei aber stellt, ist, wie soll ich anfangen?
Soll ich Bücher lesen, die ich schon kenne, damit ich einen leichteren Einstieg habe? Ich denke da z.B. an Harry Potter, Tribute von Panem oder so etwas in der Art.
Oder soll ich mich doch gleich an neue Geschichten wagen, die ich noch gar nicht kenne? Schließlich kann ich somit auch in fremde Welten abtauchen und neue Autoren kennenlernen.
Bis jetzt habe ich nämlich privat nur ein englisches Buch gelesen und das war vor ca. 8 Jahren. Damals war dies ein Thriller, der nur ca. 150 Seiten hatte. Also auch nicht recht anspruchsvoll.
Reizen würden mich eigentlich auch typisch englische Klassiker, wie Jane Austen, Charles Dickens, Sir Walter Scott usw. Denn englische Klassiker interessieren mich irgendwie viel mehr, als die deutschen, die ich im Studium lesen muss :D

Wie ihr seht, bin ich also ziemlich unentschlossen, was dieses Thema anbelangt. Deswegen auch die Fragen an euch:
Habt ihr selbst schon mal überlegt, mehr englische Bücher zu lesen?
Wenn ja, habt ihr schon damit begonnen und wie habt ihr angefangen?
Wenn ihr schon englische Bücher lest, könnt ihr mir etwas empfehlen?

Ich bin sehr auf eure Antworten und Tipps gespannt! :)