Montag, 18. September 2017

Blogtour: Charaktervorstellung Eirik & Lynn

Willkommen zu meinem heutigen Beitrag anlässlich der Blogtour zur Grenzen-Saga von Rebekka Mand!
Ich habe heute die Ehre, euch die Hauptprotagonisten Eirik und Lynn näher vorzustellen bzw. machen sie das sogar selbst.
Zuerst einige Daten zu Eirik:

Steckbrief Eirik
Name: Eirik Karrsson
Alter: 25 Jahre
Geburtsort: Limfjord, Jütland
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: blau
Familie: Karr (Vater)
Grima (Mutter)
Runolf, Kari (Brüder)
Thorve, Aesa, Finna (Schwestern)
Und nun wird er mir noch ein paar Fragen beantworten:
Du hast in deinem Leben schon viel erlebt. Erzähl uns doch kurz etwas über dein bisheriges Leben.
Schon als Kind wurde ich niemals den Anforderungen gerecht, die mein Vater und der Rest der Familie an mich stellten. Ich wollte immer nur eines - zur See fahren, kämpfen, Ruhm erwerben. An der Seite von Svein Dreifinger, bei dem ich als junger Bursche anheuerte, wäre es mir beinahe gelungen, damals als Söldner in Byzanz. Mit dem Schwert in der Hand, einer Bruderschaft im Rücken und den Planken der Waelkyrige unter den Füßen. Ich bin nie glücklicher gewesen als damals. Doch dann kam mir dieses verfluchte Versprechen in die Quere, das mich zurück nach Hause zwang. Von da an ging es nur noch abwärts. Svana, der Zweikampf auf dem Thing, dieser elende Fluch, der mich seither verfolgte! Erst, als ich Lynn traf, schien es endlich wieder bergauf zu gehen. Sie allein vermag es, den vargr in Schach zu halten. Dafür stehe ich auf ewig in ihrer Schuld. Aber bitte, bei Ódin, das darf sie nie erfahren!

Von mir wird sie kein Sterbenswörtchen erfahren, versprochen.
Eirik, wie würdest du dich selbst in wenigen Worten beschreiben?

Mich selbst beschreiben - wie soll das gehen, verflucht? Mein Vater schimpfte mich oft eine Plage, meine Mutter ein Göttergeschenk. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Ich sage, was ich denke. Das bringt mich öfter in Schwierigkeiten, als das es mir nützt, aber was soll’s? Ich bin ehrlich und stehe zu dem, was ich tue. Ich lasse mich von niemandem verbiegen, von niemandem beherrschen. Reicht dir das? Ich bin nicht eines dieser Waschweiber, die ihr Inneres vor aller Welt offenlegen.

Und wie würdest du Lynn beschreiben?
Lynn … aus ihr werde ich nicht schlau. Sie ist seltsam, versponnen. Hat diese Sehnsucht in den Augen. Dieses verfluchte valhöl haftet an ihr. Sie wirkt so unscheinbar und zerbrechlich, aber gleichzeitig ist sie störrisch wie ein Esel. Und bei Ódin, sie hat Mut. Habe selten ein mutigeres Mädchen getroffen. Leider denkt sie oft nicht nach, bevor sie handelt und bringt sich damit in Gefahr. Die Götter allein wissen, wie sie es bisher geschafft hat, zu überleben.

Und zum Schluss, was wünschst du dir für deine Zukunft?
Ich sollte wirklich keine Wünsche äußern und die Göttern damit herausfordern. Aber ich kann nicht anders. Ein Schiff, eine Mannschaft und vielleicht … nur vielleicht, dieses seltsam versponnene Mädchen, das daheim - wo auch immer das sein mag - auf mich wartet.

Steckbrief Lynn
Name: Lynn Ní Ríann
Alter: 18 Jahre
Geburtsort: Ríanns Tír, Aontrim, Skotia
Haarfarbe: rot
Augenfarbe: grün
Familie: Ríann Ó Caellaigh (Vater)
Morag Ní Ronan (Mutter)
Auch Lynn hat sich bereit erklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten, damit ihr sie besser kennenlernt.
Erzähl uns doch bitte auch etwas über dein bisheriges Leben.
Ich führte ein behütetes Leben, bevor Olav Hjalmarrsson kam und mich zum Nordweg verschleppte. Ich war keine verwöhnte Göre, meines Vaters Königreich war alles andere als reich. Aber dennoch schätzte ich mich glücklich. Olav nahm mir dies alles. Meine Kindheit, meine Heimat. Meinen Vater. Auf einmal war ich ganz allein, hatte niemanden mehr. Nichts, woran ich mich festhalten konnte. Nur diesen Schwur, den ich meinem Vater gab und die vage Aussicht, ihn vielleicht irgendwann wiederzusehen. Dort drüben in valhöl. Die Sehnsucht danach verzehrte mich beinahe. Das und der Wunsch, zurück nach Hause zu finden. In Ture, Olavs Sohn, fand ich einen Freund … mehr als das. Trotzdem fühlte ich mich immerzu einsam. Ich gehörte nicht dazu, seine Welt war mir fremd. Als Eirik aufkreuzte, wusste ich zunächst nicht, ob ich ihm vertrauen konnte … das weiß ich eigentlich bis heute nicht. Aber er gab mir etwas zurück, was ich verloren geglaubt hatte - die Hoffnung, dass eines Tages alles gut werden könnte. Dass ich mein Versprechen erfüllen kann. Und den Weg zurück nach Hause finde.

Lynn, wie würdest du dich selbst beschreiben?
Es fällt mir schwer, das zu tun. Ich war so lange unsichtbar. Manchmal … ziemlich oft … bin ich unsicher und hadere mit meinen Entscheidungen. Und ich habe Angst davor, irgendwann so kalt und berechnend zu werden wie meine Mutter. Ich fürchte jedoch, viele meiner Entscheidungen führen mich geradewegs dorthin. Aber ich bin auch jemand, der sich seinen Ängsten stellt und keinen Konflikt scheut. Für die, die ich liebe, bin ich da. Immer und jederzeit. Ich bin stolz darauf, eine Tochter Aontrims zu sein. Niemals würde ich meine Wurzeln verleugnen, auch, wenn ich lange Zeit nicht in der Heimat gewesen bin.

Und wie beschreibst du Eirik in wenigen Worten?
Das ist kaum möglich. Er ist ein wandelnder Widerspruch. Stolz, kriegerisch, zielstrebig, zynisch, unglaublich stur … Aber auch witzig, beschützend, sanft. Ich glaube, er hat ein gutes Herz unter all dem Getue. Und er hat Angst vor so vielem, vor dem Schicksal, dem Zorn seiner Götter, dem Verlust von Dingen und Menschen, die ihm wichtig sind. Ich könnte ewig so weiter machen, aber ich schätze, das waren schon mehr als ein paar wenige Worte …

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
Ich war so lange verloren. Ich möchte einfach irgendwo Wurzeln schlagen.

Vielen Dank, dass ihr euch meinen Lesern vorgestellt habt.

Und jetzt habe ich noch etwas ganz Besonderes für euch. Die Illustratorin Petra Rudolf, die auch die wunderbaren Cover zur Grenzen-Saga gestaltet hat, hat eine Skizze von Eirik und Lynn angefertigt. Von einer bestimmten Szene, die ich euch auch nicht vorenthalten will. Viel Spaß :)

© Petra Rudolf

Er spritzte sich Wasser ins Gesicht und in den Nacken, machte eine hohle Hand und trank daraus einen tiefen Schluck. Dann bemerkte er die Frau, die unweit seines Rastplatzes im Fluss badete. Sie stand bis zur Hüfte im Wasser und wrang sich das Haar aus. Langsam, um sie nicht auf sich aufmerksam zu machen, zog er sich vom Ufer zurück. Sein Herz raste wie verrückt. Fürchtete er sich jetzt schon vor einem Weib? Er sah genauer hin. Einem hageren Weib, berichtigte er sich. Kaum mehr als ein Mädchen. Wirklich kein Grund zur Besorgnis. Er trat aus der Deckung hervor auf die Lichtung. Als das Mädchen ihn entdeckte, zuckte sie zusammen und verbarg ihre Brust hinter ihren überkreuzten Armen. Rasch flog ihr Blick zu den Kleidern, die als ein unordentlicher Haufen am Ufer lagen. „Wer bist du?“, fragte sie. Ihre Unterlippe schlotterte. Eirik wusste, dass das Wasser eisig war. Um sie nicht zu erschrecken, nahm er langsam ihre Kleidung auf und hielt sie ihr entgegen. Gleichzeitig wandte er das Gesicht von ihr ab. Sein Arm begann zu zittern, während er wartete. „Willst du da drin erfrieren? Jetzt mach schon, bevor ich Wurzeln schlage“, schimpfte er. „Leg sie wieder hin“, forderte sie mit fester Stimme. „Leg sie hin und gehe zehn Schritte rückwärts bis zu der Birke dort. Dreh mir den Rücken zu und leg deine Hände über deinen Kopf an den Stamm.“ Er lachte auf, doch als er ihrem entschlossenen Blick begegnete, seufzte er ergeben und beugte sich ihrem Willen. Schmunzelnd wich er zurück, bis er die raue Borke des Baumes spürte. Sie zog die Braue hoch, als er nicht weiter reagierte, und er drehte sich zähneknirschend um und legte seine Hände auf den Stamm. „Ich bin unbewaffnet“, erklärte er über seine Schulter hinweg und hörte das Plätschern des Wassers, als sie an den Strand watete. „Unbewaffnet? Du meinst bis auf den Dolch, den du unter deinem Hemd verbirgst“, antwortete sie.
© Rebekka Mand, Von den Grenzen der Erde
Wer jetzt neugierig auf Lynn und Eirik geworden ist und sie noch besser kennenlernen will, sollte bei unserem Gewinnspiel mitmachen:

Beantwortet eine einfache Frage auf einem oder mehreren der teilnehmenden Blogs und schon seid ihr dabei! Auf je mehr Blogs ihr eure Antworten hinterlasst, umso größer sind natürlich die Gewinnchancen.

Die heutige Frage lautet: Wie würdet ihr euch euer Leben im 9. Jahrhundert vorstellen? Wärt ihr ein furchtloser Wikinger, der auf víking fährt, oder würdet ihr eher ein ruhiges Leben auf dem Land bevorzugen?


Und das könnt ihr gewinnen:
1. Preis: Eine signierte Printausgabe eines Bandes der Grenzen-Saga nach Wahl!
2. Preis: Ein "Goodie-Überraschungspaket" mit Leseproben, Lesezeichen, Postkarten und der einen oder anderen Überraschung ausgewählter Qindie-Autoren!

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel beginnt am 15.09 und endet am 24.09.2017 um 23:59 Uhr.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder ab 14 Jahren mit der Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, E-Mail Adressen oder Pseudonyme sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit einer Versandadresse innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
Der Gewinner wird am 25.09. nach dem Zufallsprinzip ermittelt und auf dem Blog von Rebekka Mand bekannt gegeben.
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz bei Verlust/Beschädigungen auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drücke euch die Daumen für das Gewinnspiel! :-)

Freitag, 15. September 2017

Rezension: Von den Herrschern der See



Titel: Von den Herrschern der See

Autor: Rebekka Mand

ASIN: B074PQP6BQ

Seiten: 554

E-Book



"Von den Herrschern der See" ist der dritte Teil der Grenzen-Saga von Rebekka Mand. Es kann also zu Spoilern kommen.



Inhalt:
Er brauchte die See, ihren Geruch, dieses Gefühl von Weite. Die Götter hatten ihn hergeschickt. Deshalb musste er kämpfen.

Lynn und Eirik gründen ihr Heim auf dem Land, das einst Lynns Vater gehörte. Aber die Geister der Vergangenheit geben keine Ruhe.
In der Heilerin Brae findet Lynn einen Teil ihrer Kindheit wieder und erfährt die Wahrheit hinter ihrer Gabe, den Toten ins Jenseits zu folgen. Doch welche Absicht verfolgt Brae? Und wer ist die Gestalt, die im Nebel auf Lynn lauert?
Eirik kämpft derweil gegen das Misstrauen, das ihm von allen Seiten entgegenschlägt. Als der dänische Jarl Grindill Schwarzbart ihm ein Bündnis anbietet, muss er sich entscheiden. Wem gilt seine Treue? Und welchen Teil seiner selbst ist er bereit, dafür zu opfern?

Quelle: Rebekka Mand

Meine Meinung:
Nach Von den Grenzen der Erde und Von den Hütern der Schlange entführt uns die Autorin Rebekka Mand in Von den Herrschern der See erneut in die raue Welt der Wikinger.
Der Prolog verdeutlicht dem Leser gleich am Anfang, dass es auch im dritten Band wieder düster und geheimnisvoll wird und macht eindeutig Lust auf mehr.

Die Geschichte an sich beginnt etwas ruhiger, da Lynn und Eirik endlich sesshaft werden. Wer hätte das nach den ganzen Abenteuern und Ereignissen, die die beiden schon durchstehen mussten, noch erwartet? Aber wie wir schon wissen, können Lynn und Eirik ihrer Vergangenheit nicht entkommen und auch dieses Mal wird ihre heile Welt zerrissen und durcheinander gerüttelt.

Mit neuen Figuren und alten Bekannten wird die Geschichte vielschichtiger. Grindill, Brae und Branan sind nur einige Beispiele für neue Charaktere, die durch eine Hintergrundgeschichte Komplexität gewinnen und somit wirklich real wirken. Es gibt keine Figur in der Geschichte, die deplatziert wirkt, sondern alle tragen ihren Teil zum Fortgang der Handlung bei.

Dieses Mal tritt auch Lynns Gabe wieder vermehrt in den Vordergrund, was das Ganze noch mystischer, gefährlicher und düsterer macht. Man erfährt, woher Lynn ihre Gabe hat und taucht somit noch tiefer in die Mythologie ein.
Lynn und Eirik haben sich weiterentwickelt und müssen sich ihren Ängsten erneut stellen. Nach den Geschehnissen im zweiten Teil ist dies nicht wirklich einfach. Doch sie wachsen mit jedem Fehlschlag und man möchte einfach, dass sie irgendwann ihren Frieden finden. Eirik, der viel durchgemacht und trotzdem alles versucht, seine kleine Familie zu retten und Lynn, die immer an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn sie das manches Mal in Schwierigkeiten bringt.

Ich habe die Charaktere so ins Herz geschlossen, dass ich einfach nicht wollte, dass ich sie jetzt ziehen lassen muss, ohne zu wissen, wie ihre weitere Zukunft aussieht. Und genau DAS ist das Gefühl, was ich haben will, wenn ich eine richtig gute Reihe beende. Ich liebe es, wenn mir das Herz blutet, wenn ich noch tagelang darüber nachdenke, wie es mit den Figuren weitergeht, und mir bei einem richtigen guten Ende die Tränen kommen. Und genau das hat Rebekka Mand mit ihrer Grenzen-Saga geschafft.

Fazit:
Rebekka Mand hat mit Von den Herrschern der See einen wirklich gelungenen Abschlussband geschaffen. Wenn mir eine Autorin Gänsehaut beschert, mir die Tränen in die Augen treibt und mich die Geschichte auch nach dem Lesen einfach nicht loslässt, dann kann ich das Buch einfach nur zu 100% weiterempfehlen.
Wer auf vielschichtige Charaktere, Spannung, Drama und eine Portion Fantasy steht, wird bei der Grenzen-Saga auf keinen Fall enttäuscht.


Bewertung:


Reiheninformation:
Von den Grenzen der Erde
Von den Hütern der Schlange


Freitag, 25. August 2017

Neuzugänge aus London, rund um Harry Potter und Universe of Gods

Hallo, ihr Lieben!

Wie ich gestern auf Facebook schon angekündigt habe, zeige ich euch heute, was so in den letzten Wochen bei mir eingezogen ist.

Beginnen möchte ich mit den Büchern, die ich mir in London gekauft habe. Natürlich musste ich als Bookaholic auch einige Buchhandlungen aufsuchen. Zum einen war das die große Buchhandlung Waterstones, eine Kette, die sich in ganz Großbritannien ausbreitet, und zum anderen Hatchards, eine alte Buchhandlung aus dem 18. Jahrhundert, die leider mittlerweile auch von Waterstones aufgekauft wurde.

Bei Waterstones habe ich mir die Novelle Unforgiven, die zu der Fallen-Reihe von Lauren Kate gehört, mitgenommen. Soweit ich weiß, gibt es die nämlich noch gar nicht im Deutschen und ich möchte doch auch gerne Cams Geschichte lesen. Da die Buchhändlerin die zwei weiteren Bücher, die ich haben wollte, einfach nicht auffinden konnte - bei der Menge an Büchern, die die dort haben, auch nicht verwunderlich - musste ich weitersuchen und wurde bei Hatchards fündig.


Die Geschichte um Feyre, Tamlin und Rhys ist ja in der Bücherwelt gerade in aller Munde, da der zweite Teil vor kurzem auf Deutsch erschienen ist. Ich habe den ersten Teil beim Weihnachtswichteln von meiner Wichtelmama bekommen und auch schon gelesen. Somit wird es Zeit zu erfahren, wie es mit der Geschichte weitergeht.



London ist ja die Harry Potter Stadt schlechthin. King's Cross ist da eine sehr beliebte Anlaufstelle aufgrund des Bahnsteigs 9 3/4. Aber es gibt dort auch einen tollen Shop mit vielen Merchandise-Artikeln zu Harry Potter und Fantastic Beasts.
Mein Highlight waren aber die Harry Potter Studios, die auch einen wunderbaren Shop haben. Am liebsten würde man da alles kaufen, aber einige Sachen sind ziemlich teuer. Trotzdem durften einige Artikel bei mir einziehen:

Die Tasse, der Schokofrosch und die Kette mit den Heiligtümern des Todes stammen aus den Harry Potter Studios. Die Tasse hat sich mein Freund ausgesucht, da sie so schön groß und somit perfekt für seinen hohen Kakaokonsum ist. Ein Schokofrosch war natürlich einfach Pflicht. Leider hatte ich die Karte von Salazar Slytherin drin. Da hätte ich mir doch lieber wen anderen gewünscht. Die Kette ist mein derzeitiger Favorit und wird von mir auch fast jeden Tag getragen. Damit kann ich mein Nerdtum ausleben, ohne, dass es Außenstehende mitbekommen :-D
Der Schal und die Bleistifte sind von dem Shop in King's Cross. Leider hatten sie keinen mehr von Hufflepuff vorrätig. Der wird einfach beim nächsten Mal gekauft ;-)

Schon lange wollte ich Harry Potter auch auf Englisch lesen, der Schuber kam mir da also genau richtig. Noch dazu sind die Cover einfach nur wunderschön. Die deutschen gefallen mir schon seit Anfang an nicht so besonders. Eigentlich wollte ich mir den Schuber ja auch in London kaufen. Da er dort aber fast 30€ teurer ist als auf Amazon, ging der Zuschlag doch an den großen Riesen.
Meinen Niffi kennt ihr ja schon von den Geburtstagszugängen. Damit er nicht mehr so alleine im Regal sitzen muss, habe ich ihm jetzt den kleinen Demiguise als Freund dazugestellt. Bis jetzt vertragen sich die beiden ganz gut :-D


Vielleicht können sich ja einige von euch noch an die Startnext-Kampagne zu Universe of Gods, der geplanten Serie zur Kernstaub-Reihe von Marie Graßhoff, erinnern. Auch ich habe damals dieses Projekt unterstützt und jetzt mein Dankeschön dafür erhalten, nämlich die mittlere Goodie-Box. Diese besteht aus einer Tasse, einer Stofftasche, einem Button sowie einer Postkarte von Marie, Lesezeichen und Karten. Ich habe mich sehr darüber gefreut :)



Ihr seht also, dass in den letzten Wochen hier wirklich so einiges eingezogen ist. Für genug Lesestoff ist also gesorgt.
Kennt ihr meine neuen Bücher? Wart ihr vielleicht selbst schon mal in London und in den Harry Potter Studios? Oder wartet ihr auch noch auf ein Dankeschön der Startnext-Kampagne?
Ich freue mich über jeden Kommentar und wünsche euch noch einen schönen Abend :)

Sonntag, 20. August 2017

Zeit - wo ist nur die Zeit hin?

Schönen Sonntag, meine lieben Leser!

Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, war es hier fast ganze vier Monate totenstill. Warum das so war und wie es mit dem Blog weitergeht, möchte ich euch heute erzählen.

Die letzten vier Monate waren bei mir ziemlich arbeitsintensiv. Mein eigentlicher Nebenjob hat ziemlich geschlaucht, da man die Gartensaison als Mitarbeiterin in einem Baumarkt doch sehr spürt und ich nach einem 9-Stunden-Tag an der Kasse keine Lust mehr auf irgendetwas hatte. Lesen fiel damit also auch flach.
Doch, was die Tätigkeit "Lesen" angeht, war ich die letzten Monate nicht unbedingt faul. Denn ich habe einerseits noch einen Mini-Nebenjob als Vertretung der Korrekturleserin einer Bezirkszeitung angenommen und andererseits stand das Korrektorat von "Von den Herrschern der See", dem dritten Teil der Grenzen-Saga von Rebekka Mand, auf dem Programm.
Somit war ich meistens zwei Tage in der Woche im Büro der Zeitung, drei Tage stand ich an der Kasse und den Rest der Zeit saß ich vor meinem Laptop und habe das Manuskript korrigiert.
Ich will mich hier auf keinen Fall darüber beschweren, schließlich habe ich alles freiwillig gemacht und das Korrigieren macht mir auch richtig Spaß (obwohl es Fälle gibt, in dem mich die deutsche Sprache auch zur Verzweiflung bringen kann :-D ). Trotzdem hat das alles ziemlich viel Zeit gefressen, so dass natürlich das Lesen, das Bloggen und auch mein Studium darunter gelitten haben.
Das Korrektorat des Manuskripts ist jetzt aber abgeschlossen und ich freue mich riesig auf die Veröffentlichung am 15. September, da es dazu auch eine tolle Blogtour geben wird.

Aber in den vier Monaten habe ich nicht nur gearbeitet, sondern ich war auch endlich für acht Tage in meinem geliebten London. Jene Leute, die mich persönlich kennen, wissen, wie verliebt ich in diese Stadt bin, seit ich vor 11 Jahren mit der Schule für eine Woche dort war. Im Juli war es endlich so weit und mein Freund und ich konnten in den Flieger einsteigen. Der Flug war für mich zwar eine kleine Tortur, aber der Urlaub an sich hat das alles wieder wett gemacht. Es gibt aber noch einen kleinen Extra-Beitrag zu meinem London-Urlaub.

Und damit sind wir auch schon bei dem Thema, wie es mit dem Blog hier weitergehen wird:
Ich habe lange darüber nachgedacht. Es gab Zeiten, in denen ich gedacht habe, dass ich es einfach sein lasse und gar nichts mehr poste. Löschen wollte ich den Blog auf gar keinen Fall, damit meine Beiträge trotzdem noch online bleiben. Aber dann gab es wieder Situationen, in denen mir das Bloggen und der Austausch mit anderen Bücherverrückten gefehlt hat. Ich wollte meinen Lesern etwas mitteilen, wusste aber nicht, wie ich wieder damit anfangen soll. Deswegen gibt es auch diesen Beitrag, denn einfach wieder aus der Versenkung auftauchen, ohne euch darüber zu informieren, warum hier so lange Funkstille herrschte, wollte ich auch nicht.
Ich will wieder bloggen, so viel ist klar. Aber ich möchte mich nicht stressen lassen. Ich habe schon nach meiner langen Blogpause versucht, mir selbst den Druck wegzunehmen und nicht immer den Gedanken im Kopf zu haben, dass ich jedes Buch rezensieren muss. Leider ist mir das nicht wirklich gelungen und ich hatte lange Zeit auch gar keine Lust mehr Rezensionen zu schreiben, da für mich nur mehr die "Arbeit" daran im Vordergrund stand.
Mein Blog soll für mich aber ein Hobby sein und einige Beiträge von anderen Bloggern, aber auch Autoren, die darüber geschrieben haben, dass man sich nicht ständig als Blogger entschuldigen soll, wenn man nicht regelmäßig etwas postet, haben mir gezeigt, dass es auch anders geht.

Fazit: Ihr werdet weiterhin von mir etwas zu lesen bekommen, aber ich mache mir keinen Stress mehr. Wenn ich keine Zeit habe, dann ist das eben so. Wenn ich nichts zu sagen habe, dann gibt es halt mal keine Beiträge, denn nur Texte zu schreiben, damit meine Reichweite auf Facebook nicht ins Bodenlose fällt oder der Blog nicht verwahrlost aussieht, möchte ich auch nicht.
Ich möchte mit euch meine Leidenschaft für Bücher teilen, euch Bücher zeigen, die mich überrascht, zu Tränen gerührt oder einfach nur überwältigt haben. Das Bloggen soll mir wieder Spaß machen und dazu gehört einfach auch der Austausch mit Lesern, Bloggern und Autoren.
Ich habe einige Ideen für Blogbeiträge im Kopf, so dass ich hoffe, dass es hier in nächster Zeit wieder etwas bunter zugeht und wie schon angekündigt, steht auch Mitte September die Blogtour für "Von den Herrschern der See" an, einem wirklich tollen Buch, das mich auch beim mehrmaligen Lesen immer noch zu Tränen gerührt hat und ich bin so froh und stolz, dass ich bei diesem Projekt mitarbeiten durfte.

Mit diesem kleinen Ausblick auf meinen Beitrag zum London-Urlaub beende ich diesen ziemlich langen Text und wünsche euch noch einen schönen Sonntag :)

Sonntag, 30. April 2017

Blogvorstellung: Bücherfansite

Im Rahmen der Aktion #miteinanderstattgegeneinander möchte ich euch andere Blogs etwas näher vorstellen.
Heute geht es weiter mit Eva von Bücherfansite.



Eva findet ihr auf ihrem Blog, sowie auf Facebook.

Über welche Themen schreibst du auf deinem Blog?
Bücher, wie der Name schon sagt. 😉 Ich möchte hauptsächlich Rezensionen online stellen und Neuvorstellungen. Momentan versuche ich auch neue Themen auszuprobieren, wie zB. Kinobesuch oder ähnliches. Allerdings ist es nicht unbedingt einfach, denn viele Themen werden ja schon benutzt und ich möchte ja nicht, dass mal jemand sagt, die macht ja nur nach. Aber ich versuche es dennoch.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Durch Zufall bin ich im Oktober 2015 zum Bloggen gekommen. Ich war ja schon länger auf Instagram aktiv, aber ich dachte, ich könnte es ja mal versuchen, denn es hat mich einfach gereizt.

Auf was legst du bei deinem Blog wert?
Abwechslungsreiche Rezensionen online stellen. Neue Autoren vorstellen.

Wie unterscheidet sich dein Blog von anderen?
Schwierige Frage, denn ich denke viele Blogs ähneln sich einfach sehr, obwohl es sicher nicht bewusst ist.

Wie wichtig ist dir der Kontakt zu anderen Bloggern?
Mir ist der Kontakt sehr wichtig, denn ich finde es sehr interessant, wenn man sich austauschen kann. Ich habe auch schon sehr viele nette Menschen kennengelernt. 😊

Welche Genres liest du gerne?
Alles außer Biographien oder Selbsthilfebüchern. 😊

Deine Top 3 Lieblingsbücher
Der Herr der Ringe, Stolz und Vorurteil , Madame Bovary

Welche Autoren kannst du uneingeschränkt weiterempfehlen?
Tolkien , Rowling , Austen , Balzac

Was macht für dich eine gute Rezension aus?
Dass man einen Eindruck bekommt, wie das Buch ist, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Ich mag es nämlich nicht, wenn zu viel erwähnt wird, weil dann muss man ja das Buch nicht mehr lesen.

Welche Ziele hast du in der Zukunft bezogen auf deinen Blog?
Wie oben schon erwähnt, vielleicht neue Themen ausprobieren. Einmal im Monat einen Klassiker vorstellen. Habe auch schon überlegt meinen Blog selbst zu hosten, weil ich gehört habe, es hat viele Vorteile, aber habe ich mich noch nicht getraut. 😊


Vielen Dank, liebe Eva, für die Antworten und wenn ihr nun neugierig auf ihren Blog geworden seid, schaut doch mal bei ihr vorbei :)


Mittwoch, 26. April 2017

Gemeinsam Lesen: Der Schattenesser



Etwas verspätet mein Beitrag zu Gemeinsam Lesen.
Die Aktion findet bei Steffi und Nadja von Schlunzen-Bücher statt.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Der Schattenesser von Kai Meyer und bin auf Seite 76.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die Tür ihrer Unterkunft war angelehnt, so wie Sarai sie zurückgelassen hatte."




3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Mit der ersten Sammlerausgabe von Kai Meyer beim Blitz Verlag habe ich auch seine etwas älteren Bücher kennen und lieben gelernt. Zwar sind diese etwas Düsterer und auch ein paar Horror-Elemente finden sich, was normalerweise nicht so meins ist, aber Das zweite Gesicht und Göttin der Wüste haben mich total überzeugt. Somit war auch klar, dass ich Der Schattenesser lesen möchte. Die Geschichte spielt in Prag, eine wunderbare Stadt für unheimliche Geschichten und genau diese Atmosphäre spürt man auch schon. Bis jetzt habe ich noch nicht so viel Überblick über die Handlung bekommen, aber ich bin mir sicher, dass mich auch diese Geschichte überzeugen wird.

4. Hast du ein buchiges Herzensprojekt oder ein Lieblingsbuch für das du keine Gelegenheit verstreichen lässt um es präsent zu machen, weil du denkst dass jeder es kennen sollte? Erzähle uns davon!
Eigentlich könnte man ja fast sagen, dass der Drachenmond Verlag ein kleines Herzensprojekt von mir ist. Ich kenne den Verlag seit 2013, als er noch ziemlich unbekannt war. Auch mein allererstes Rezensionsexemplar eines Verlages war ein Drache. Ich freue mich riesig für Astrid, dass ihr Verlag so aufgeblüht ist und jetzt die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. Da die Geschichten und auch die Cover einfach so wundervoll sind, werde ich euch (vor allem auf Facebook) immer über Neuigkeiten informieren.